Studie Personalgewinnung 4.0


Studie zum Thema Digitalisierung in der Personalgewinnung

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Im Juli 2018 lancierten wir eine Studie zum Thema E-Recruiting. Die Umfrage wurde im Auftrag von Kohler & Partner (Jürg Widmer) im Rahmen der Bachelor Arbeit unserer Beraterin Celine Becker an der PHW Bern durchgeführt. Die äusserst spannenden Erkenntnisse sind für jedes Unternehmen wie auch Stellensuchende interessant.

In der vorgelegten Bachelor Thesis wurde einführend die Welt der Personalberatung, deren Dienstleistungen und Recruiting-Methoden sowie die Unterschiede zu anderen externen Personaldienstleistern erläutert. Da sich die Personalberatung wie so viele andere Branchen ebenfalls im Wandel der Digitalisierung befindet, wird anschliessend die Thematik des modernen E-Recruitings, dessen Möglichkeiten in der Personalgewinnung sowie Auswirkungen auf die Personalberatung dargelegt.

Im Rahmen der Studie wurden über 100 ausgewählten Privatpersonen / Kandidaten und 400 verschiedenen Schweizer Arbeitgeber befragt. Es wurde ermittelt, wie diese zu den neuzeitlichen E-Recruiting Trends, Methoden und Technologien wie z. B. ChatBots, Matching-Portale oder auch digitale Auswahlsysteme, Social Media Recruiting und Active Sourcing stehen. Ob sie diese einsetzen oder ablehnen würden. Zudem wurde eruiert, welche der verschiedenen Dienstleistungsangebote der Personaldienstleister wie z. B. Feststellenvermittlung, Personalverleih, Headhunting, Assessment oder auch Outplacement, in welchem Masse von den befragten Zielgruppen bereits in Anspruch genommen werden. Die befragten Themen wurden mithilfe einer Sekundärforschung, aus aktuellen Studien der Schweiz und Deutschland, ausgewählt.

 

Die wichtigsten Ergebnisse in der Übersicht:

  • Im Bereich der E-Recruiting Trends zeigte die Studie, dass Talent-Pool, Talent- und Job-Recommender sowie Matching-Portale eine äusserst positive Resonanz von Seiten der Arbeitgeber und Kandidaten haben.
  • Trends wie Video-Bewerbung, Chat-Bots und Online-Recruiting-Games (E-Assessment) erhielten von beiden Seiten eher schlechte Bewertungen. Uneinig sind sich die Anspruchsgruppen einzig beim Trend One-Click-Bewerbung.
  • Beim Thema E-Recruiting Methoden erzielte besonders das Mobile-Recruiting und Social Media Recruiting äusserst positive Rückmeldungen. Auch besonders gefragt war die Methode des Active Sourcing. Eine eher schlechte Bewertung erhielt die Methode des Robot Recruitings.
  • Im Rahmen der Befragung wurde ebenfalls ermittelt, mithilfe von welchen Kanälen/Plattformen die Arbeitgeber rekrutieren und wie mit den Kandidaten kommuniziert wird, gleichermassen wurden die Kandidaten gefragt, auf welchen Plattformen sie sich bewegen. Klare Favoriten sind Stellenportale, Webseiten der Arbeitgeber und soziale Netzwerke wie Xing und LinkedIn.
  • Im Bereich Personaldienstleister fanden Themen wie die Feststellenvermittlung, Verleih, Outplacement und Assessment Anklang.

 

Die Studie zeigt deutlich auf, dass die Digitalisierung der Personalgewinnung im vollen Gange ist und in schnellen Zügen voranschreitet. Arbeitgeber und Kandidaten müssen sich in immer kürzeren Zeitabständen mit neuen E-Recruiting Technologien, -Methoden und verschiedenster -Plattformen auseinandersetzen. Die Ergebnisse der Umfragen zeigen, dass die Mehrheit der Befragten sich vorstellen können, mit den neuen E-Recruiting Möglichkeiten zu arbeiten. Beide Parteien sind im Allgemeinen sehr positiv gegenüber den neuen Technologien eingestellt. Ob im Bewerbungsprozess eines Kandidaten oder im Rekrutierungsprozess eines Arbeitgebers, die meisten der Befragten konnten bisher kaum praktische Erfahrung mit neuartigen Recruiting-Technologien, insbesondere den E-Recruiting Trends, sammeln.

Gerne stellen wir Ihnen auf Anfrage die detaillierten Ergebnisse der Studie persönlich vor. Bitte kontaktieren Sie uns per Mail via office@k-p.ch oder per Telefon unter 031 351 04 04.

Für Fragen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung. 




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